Zu Besuch in Meissen/Sachsen

Meissenbekannt für sein Porzellan

Schaff Gold, Böttger!

 

So lautete der ursprüngliche Auftrag von August den Starken an Johann Friedrich Böttger, einem deutcher Alchemist und Chemiker.

Gold hat Böttger nicht erschaffen können, aber er hat bei seinen Experimenten das europäische Hartporzellan erfunden und war Mitbegründer der Porzellanmanufaktur Meissen.

 

Das Gründungsdekret der königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Porzellanmanufactur datiert vom 6. Juni 1710.   (Quelle: Wikipedia)


Ein mal im Jahr öffnet die Porzellanmanufaktur in Meissen ihre Türen und Besucher haben die Möglichkeit,  die Produktionsbereiche zu besichtigen. Da mein letzter (und bis dato einziger) Besuch in den Produktionshallen bereits über 30 Jahre zurück lag, haben wir uns kurz entschlossen auf den 600 km langen Weg gemacht.

Und ich habe es nicht bereut, es war ein sehr interessanter Besichtigung.  Alle Fachbereiche, angefangen von der Modellherstellung, über das Formenarchiv und die Dreher-und Gießerei, die Unter-und Aufglasurmalerei bis hin zur Glasiererei und den Brennöfen konnte besichtigt werden. Die hatten die Mitarbeiter/innen ihre Arbeitsplätze mit Blumen und Porzellan geschmückt, freundlich wurden Fragen beantwortet und es entwickelte sich der eine oder andere nette Dialog.

Wer wollte, konnte sich in's Modellieren und Zeichnen reinschnuppern.


Auf demHeimweg kommen wir an den "Drei Gleichen" vorbei.

Meine Tochter meinte dazu mal: "Drei Gleiche? Das war aber ein einfallsloser Architekt!"

 

Natürlich ist es nicht so. Die Drei Gleichen bestehen aus: Burg Gleichen, der Wachsenburg und der Mühlburg.

Die Burgen wurden zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert erbaut sind äußerlich ungleich. Der Sage nach entstand der Begriff Drei Gleichen nach dem Einschlag eines Kugelblitzs am 31. Mai 1231, nach dem die Burgen wie drei gleiche Fackeln gebrannt haben sollen.

 

An sonsten überraschte uns der Winter  noch einmal.

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